Haus Heilgenborn


Es handelt sich um ein relativ großes Bauwerk. Wie wir herausfinden konnten drehte es sich um eine Art Gasthof bzw Hotel. Im Inneren fanden wir zuerst die ehemalige Rezeption. Neben Schallplatten und Graffitis befindet sich dort ein Kamin, der wohl früher für wohlige Wärme und Gemütlichkeit sorgte. Ebenso befinden sich im Erdgeschoss noch Reste der Großküche. Wenn man die dunkle Ruine sieht, kann man sich gut vorstellen wie dort einst die Köche das Essen zubereitet haben. Im Hinteren Teil des Hauses befand sich ein kleines Schwimmbad. Leider ist der Pool zu betoniert. Im Keller finden sich die alten Pumpen und Rohre für das Schwimmbad. Ein sehr interessanter Punkt ist die eiserne Wendeltreppe, die in einen unterirdischen Gang unter dem Gästehaus endet. Dieser bedrückende Tunnel führt nach circa 100 Metern nach draußen in den Wald. Ein schöner Lost Place, der leider stark durchwühlt und mit Graffitis verschmutzt wurde. Auch das sehr marode Dach des Anwesens machte es uns leider nicht möglich den ersten Stock zu betreten. Welche Geheimnisse wohl dort noch warten entdeckt zu werden....? Das Gebäude wurde von den Brüdern Dr. Alfons Knauf (18.07.1906 - 06.11.1982 Baden Baden) Karl Knauf ( *27.03.1909 - 18.07.1984 Iphofen) erbaut und diente dem oben genannten Herrn Dr. Alfons Knauf als Domizil. Die beiden waren die Gründer eines Firmen Moguls. Diese Firma existiert noch heute unter dem Namen " Knauf Gips" In den späteren Jahren diente es als Pilsstube und später als Gästehaus/ Hotel. Der Tunnel unter dem Gebäude diente zu Kriegszeiten als Fluchtweg. Später wurde dieser als Weinkeller genutzt. Zitat eines ehemaligen Mitarbeiters der Firma Knauf: "Alfons würde sich im Grabe umdrehen, bei dem Anblick was aus seinem Haus wurde"

 

 

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